Die Infirmerie

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Die „Infirmerie“ - Krankenstation


Die Infirmerie
Die Krankenheilung ist literarisch schwer zu definieren. Offensichtlich kommen zwei Gelähmte in den Genuss des Heilwunders, während vier oder fünf die Ereignisse bestaunen. Wie schon erwähnt, sind Krankenheilungen dieser Art zu Dutzenden in der alten Vita belegt. Die Heilung erfolgt vor einem Altar mit Kreuzigungsgruppe. Die Berichte dienten auch als Vorbereitung für die Kanonisation (1174 durch Papst Alexander III.) Die Infirmerie
Der Tod des hl. Bernhard erfolgte nach einem Jahre langen Magenleiden nach einem allgemeinen Zusammenbruch am 20. August 1153, nachdem er auf seiner letzten Friedensmission im lothringischen Metz erschöpft heimgekehrt war. Die Szene zeigt fünf Mönche von Clairvaux in Kukulle, unter ihnen im Vordergrund wohl auch der in der Vita erwähnte Abt von Cîteaux, versammelt um das Sterbebett, dazu drei knieende Bischöfe mit Bart und Birett, Gottfried von Roche-Vanneau, Vetter Bernhards, Prior von Clairvaux, zuletzt Bischof von Langres, des ordinarius loci, und wahrscheinlich Haimo de Baroches, Bischof von Châlons-sur-Marne und Heinrich von Beauvais, Bruder von Ludwig VII. Gottfried von Auxerre spricht allgemein von den “benachbarten Bischöfen und Äbten”, nachdem er Langres vorher direkt erwähnt hatte Die Infirmerie